Swissydogs vom Seegarten

Haley kann sich ein Lachen nicht verkneifen

Über uns


Wir sind die Hartmänner aus Darmstadt.
Damit man einen kleinen Eindruck über unser „Rudel“ erhält hier ein paar Geschichten aus unserem Leben...

Unsere Familie besteht aus meinem Mann Tom, unserer Tochter Virginia, unserer Haley, einigen Fischen im Aquarium, 2 Schildkröten und meiner Wenigkeit (Nicole). Auch besucht uns regelmäßig die Katze meiner Schwester die auch noch im Haus lebt.

Familie Hartmann im Grünen

Vor nunmehr 8 Jahren setzte mein Mann mir förmlich „die Knarre auf die Brust“. Unser geliebter Hase Max war verstorben und meine Tochter und ich waren am Boden zerstört. Wir wollten nicht ohne Haustier sein, aber mein Mann wollte keine Nager mehr haben sondern wieder ein „richtiges Haustier“! Er hatte früher bereits einen Cocker Spaniel und einen Bernersennenrüden. Also war meine Aufgabe: „Finde einen Hund für unsere Familie.“

Da ich bis dato panische Angst vor Hunden hatte, konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, nach einem Sennenhund zu suchen. Ich wollte einen Hund mit folgender „Täterbeschreibung“:
-kniehoch
-max. 8-10kg schwer
-den man einfach mal schnell unter den Arm klemmen kann, aber kein Handtaschenhund
-den unsere Tochter auch „beherrschen“ kann
-und der einfach nur süß aussah

Wir sind auf einen Cavalier King Charles Spaniel gekommen. Nachdem wir uns mit der Rasse auseinander gesetzt hatten, haben wir ein paar Züchteranfragen gestartet und kamen zu dem Entschluß, daß wir uns so einen Welpen nicht leisten können!
Also ging die Suche weiter und ich ging dann in die Tierschutz/Tierheim-Richtung. Warum nicht einen Hund aus dem Tierschutz? Die armen Geschöpfe haben doch auch ein Recht auf ein schönes Zuhause. Nun habe ich sage und schreibe fast ein ganzes Jahr im Internet alle Tierheime und Tierschutzeinrichtungen im Umkreis von 100km abgegrast, vergeblich. Bis eines Abends unsere Luna gerade neu ins Netz gestellt wurde:

Labrador-Mix, beige, ca. 6 Monate alt, noch sehr schüchtern, sucht neues Zuhause.

Luna im Flur

Aussage meines Mannes: „Lass uns die Maus mal anschauen, sonst wird das nie was mit dem Hund! Du zeigst mir immer nur Bilder, aber angeschaut haben wir uns noch gar keinen.“ Ich hatte doch Angst vor Hunden und jetzt auch noch einen anschauen?!? Aber auf der anderen Seite war sie doch so süß! Also habe ich einen Besuchstermin ausgemacht und dann war es um uns geschehen.

Unsere Luna zog bei uns ein. Da sie auf den Straßen Madrid´s ihre ersten Lebensmonate verbracht hatte, war sie total verängstigt, hatte Probleme mit Männern, war nicht stubenrein, jedes Alltagsgeräusch war der blanke Horror für diesen Hund.

Durch regelmäßiges Training in der Hundeschule, viel, viel Liebe, Geduld und Ausdauer konnten wir aus diesem ängstlichen Hund eine ganz tolle Hundedame machen, die unser Leben bereicherte.

Luna und Tom

Nie zuvor hatte ich so ein Haustier. Sie hat MIR so viel beigebracht. Durch sie habe ich das Tier „Hund“ von einer ganz anderen Seite kennenlernen dürfen. Sie war immer bei mir, egal wo ich hingegangen bin. Sie hat immer meine Nähe gesucht, sie hat sich immer gefreut wenn ich nach Hause gekommen bin. Egal, ob ich nur 5 Minuten weg war oder einige Stunden. Sie hat genau gespürt ob es mir gut ging oder schlecht.
Ich konnte alles mit ihr machen, nie ist sie böse geworden, egal ob ich ihr ins Maul schauen wollte, ihr einen Knochen weggenommen habe, oder, oder, oder...
Leider ist sie mit 3 Jahren plötzlich sehr krank geworden. Wir haben 2 Jahre mit ihr gekämpt, alles für sie getan, aber leider ohne Erfolg.
Mit 5 Jahren mußten wir sie schweren Herzens gehen lassen. Es hat uns so sehr das Herz gebrochen. Nie zuvor haben wir so einen Schmerz erlebt. Ich wollte keinen Hund mehr. Diesen Verlust wollte ich nie wieder erleben,
bis unsere Haley kam...

Haley

Das Herz meines Mannes schlug schon immer für den Bernersennenhund, er surfte im Internet nach Welpen dieser Rasse. Nur leider las er, daß auch die Berner mittlerweile mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben.
Aufgrund der Krankengeschichte unserer Luna wollte er uns das nicht nochmal antun. Dann fand er durch Zufall den „Swissydog“. Er machte sich schlau über die Eigenschaften dieser Hunde und war überzeugt, daß dies der richtige Hund für uns sei. Ich war noch nicht bereit für einen neuen Hund. Mein Mann hat sich aber in einen braunen Swissydog verliebt und wollte „nur mal“ eine Welpenanfrage beim Züchter machen mit folgenden Fakten:
-wir haben keine Eile mit einem Welpen
-wir hätten gerne eine Hündin in braun, egal ob kurz- oder langhaarig

Ergebnis 1:
- Wir erwarten nächste Woche einen Wurf und mit hoher Wahrscheinlichkeit sind auch braune Welpen dabei
- Wir setzen Sie auf die Interessenten-Liste und melden uns bei Ihnen wenn es so weit ist.
- Errechneter Geburtstermin: 22.10.15

Ergebnis 2:

Luna und ihre Geschwister
Quelle: Sennenhundezucht von den Gänsewiesen

Ergebnis 3:
- beim Wurf sind 2 braune Rüden und 1 braune Hündin dabei
- „Wenn Sie möchten reservieren wir die Hündin für Sie.“

Ergebnis 4:
-Panik bei Frauchen!!!
-Schlaflose Nächte bei Frauchen ob man schon so weit ist
-Sofortige Entscheidung der Familie: OH JA!!!
-Sofortiges Empfinden bei Frauchen: JETZT IST ES WOHL ENTSCHIEDEN!!!

Da der Züchter in Österreich wohnt und wir keinen Hund vom Foto her kaufen wollten, sind wir dann zur Welpenbesichtigung gefahren. Ein Tagesausflug vom Rhein-Main-Gebiet ins schöne Gramastetten. Auch die anderen „Welpeneltern“ waren an diesem Tag vor Ort. Einige Welpen quietschten ganz schön laut, aber unser Mädchen war gerade satt gefressen und schlief ganz genüßlich in unseren Armen.

Haley, drei Wochen alt

Wir konnten uns vor Ort einen Eindruck über den Züchter und auch die Hunde machen, lernten die unterschiedlichen Sennenhunde (Großer Schweizer, Berner, Entlebucher und Appenzeller) kennen und stellten fest, daß ein Swissydog der ideale Hund für uns ist. Jetzt war klar, daß unsere kleine Maus definitiv bei uns einziehen wird.
Auf der Heimfahrt wurden schon Pläne geschmiedet was wir alles kaufen und was wir alles „welpensicher“ machen müssen. Auch die Betreuungsfragen für die ersten Wochen wurden schon besprochen, einfach alles, was einem so durch den Kopf geht wenn man weiß, daß man bald Hundezuwachs bekommt (man hatte ja 520km Zeit drüber nachzudenken).
Kurz nach Weihnachten haben wir Haley dann beim Züchter abgeholt. Die ersten Meter im Auto hat sie so jämmerlich geweint, wir wollten schon umdrehen und sie „ihrer Familie“ wieder zurückgeben. Aber dann hat sie sich plötzlich ganz eng an unsere Tochter geschmiegt, und auf einmal lag sie bei ihr auf dem Schoß und schlief.

Haley und Virginia

Nun ging die spannende Zeit los...
Sie war fast stubenrein als wir sie bei der Züchterin abgeholt haben. Ihre Mutter hatte die Möglichkeit dort jederzeit mit den Welpen ins Außengehege zu gehen, so daß sie schnell gelernt hatten, daß man seine Geschäfte draußen verrichtet. Aufrund dessen, daß die Sennenhunde auch zu Magendrehungen neigen können, ist bei der Züchterin das Trockenfutter immer frei zugänglich, sodaß die Hunde nie ein Hungergefühl haben oder hastig schlingen müssen.
Am Anfang war dies für uns nicht vorstellbar. Immer Futter?!?! Wir hatten ja zuvor einen verfressenen Labrador (Napf leer in 2 Sekunden!).
Nach ein paar Wochen war sie dann komplett stubenrein. Sie setzte sich sogar vor die Eingangstür und fiepste wenn sie nach draußen mußte. Selbstverständlich hat sie in kürzester Zeit die Couch und das Bett unserer Tochter erobert. Wie soll es auch anders sein.
Überall wo wir sie mit hingenommen haben wurden wir auf unsere schöne Maus angesprochen und gefragt, was es für eine Rasse ist, daß sie bildhübsch sei und die außergewöhnliche Farbe hat auch viele Menschen begeistert.
Um erst einmal zum Abschluß dieser Geschichte zu kommen ist folgendes zu sagen:
Wir lieben unseren Hund über alles.
Sie ist ein vollwertiges Familienmitglied.
Wo wir sind, ist auch unser Hund. Wo unser Hund nicht mit darf, brauchen wir auch nicht hin.
Ein Leben ohne Hund ist für uns nicht mehr vorstellbar. Da wir wissen, wie schlimm es ist einen kranken Hund zu haben, werden wir nur einen Wurf mit Haley machen wenn alle gesundheitlichen Untersuchungen dafür sprechen.
Wir möchten die bestmöglichsten Vorraussetzungen schaffen um gesunde Welpen zu vermitteln.
Mit Hilfe und der Erfahrung unseres Züchters wollen wir den Schritt in die Hundezucht wagen.
Zu sehen, wie prächtig und schön sich solch ein Swissydog entwickelt, bereichert unser Herz und unser Leben. Das möchten wir an andere Menschen weitergeben und es auch mit ihnen teilen.

Wir hoffen, Sie konnten einen kleinen Einblick in unsere Gedanken und unser Leben mit dem Swissydog bekommen.
Für Fragen und Anregungen sind wir jederzeit offen!